Es gibt nichts Neues unter der Sonne – auch nicht zum Thema „Texte schreiben“. Denn geschrieben wird nicht erst seit gestern. Wenn man mal genau hinsieht, stellt man fest: Alles Wichtige wurde schon mal gesagt. Das ist einen Blick in die Vergangenheit wert. Hier zehn inspirierende Evergreens von den Meistern brillanten Schreibens. 

1. Meistertipp: Der ultimative Dreiklang // „Schreibe kurz – und sie werden es lesen. Schreibe klar – und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten.“ Joseph Pulitzer, 1847–1911

2. Meistertipp: Prägnante Texte brauchen Zeit // „Ich schreibe dir einen langen Brief, denn ich habe wenig Zeit.“ Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832

3. Meistertipp: Überflüssiges raus! „Was durchgestrichen ist, kann nicht durchfallen.“ // Kurt Tucholsky, 1890–1935

4. Meistertipp: Nicht aufblasen! // „Sei wahr! Wolle nicht mehr sagen, als du sicher weißt, klar denkst und ehrlich fühlst, und du wirst weder gesucht noch abgedroschen schreiben.“ Eduard Engel, 1851–1938

5. Meistertipp: Überflüssiges raus, aber zackig! // „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“ Antoine de Saint-Exupéry, 1900–1944 

6. Meistertipp: Erst denken, dann Krieg führen … ähm schreiben. // „Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.“ Bertolt Brecht, 1898–1956 

7. Meistertipp: Keine Couchpotatoe sein // „Autoren sollten stehend an einem Pult schreiben. Dann würden ihnen ganz von selbst kurze Sätze einfallen.“ Ernest Hemingway, 1899–1961

8. Meistertipp: Der erste Satz muss knallen // „Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.“ William Faulkner, 1897–1962

9. Meistertipp: Seinen eigenen Weg finden „Es gibt drei goldene Regeln, um eine Novelle zu schreiben – leider sind sie unbekannt.“ William Somerset Maugham, 1874–1965 

10. Meistertipp: Aktueller Senf gewinnt! // „Fragen bleiben jung. Antworten altern rasch.“ Kurt Marti, 1921–2017

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Bilder: privat, Canva

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